Direkt zum Hauptbereich

Japan Open 2017

Mit ein paar Tagen Abstand kann ich nun zuversichtlich aus dem Turnier rausgehen.
Ich habe zwei gute Spiele abliefern können. Auf dieser Leistung kann ich aufbauen. Es ist schwer ein durchweg positives Fazit unter meine erste richtige Asientour ziehen zu können. Nichtsdestotrotz bin ich froh, in Korea und Japan an den Start gegangen zu sein. Ich denke, dass es gerade jetzt wichtig und nötig war, diese Erfahrungen gemacht zu haben und nicht dort zu stehen, wenn die Olympia-Quali im vollen Gange ist und von den vielen Eindrücken erschlagen zu werden. Badminton in Asien ist eine ganz andere Welt. Wir Europäer können uns gar nicht vorstellen, welchen Stellenwert diese Sportart in Asien hat. Schon ab dem ersten Qualitag war die riesige Halle sehr gut besucht. Sowas würde es in Europa wochentags niemals geben.

Gerade bin ich auf dem Weg nach Paris. Am Samstag hat mein Verein Aulnay-sous-Bois das erste Ligaspiel der neuen Saison. Ich hoffe, der Jetlag meint es gut mit mir und lässt mich ein paar Stunden schlafen heute Nacht. Die letzten Wochen haben sich wie ein Marathon angefühlt. Von Düsseldorf nach Seoul, von Seoul nach Tokio, von Tokio nach Paris und von Paris werde ich dann am Sonntag nach München fliegen. Dort werde ich mich eine Woche ins Trainingslager begeben, um mich noch mal ganz speziell fit für die letzte Turnierphase des Jahres zu machen, bevor es dann für mich Ende Oktober für zwei Monate zur Bundeswehr nach Hannover geht.


Kommentare

  1. Hallo Fabienne,
    coole Idee, einen Blog über dein Leben als Badmintonspielerin zu schreiben. Für Hobbyspieler in den unteren Ligen wie mich ist das immer interessant zu verfolgen. Wie läuft es bei den German Open?
    Viel Erfolg!
    Tobias

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Canada Open 2018

Ich habe mich dazu entschlossen, wieder ein bisschen über meine Reisen zu berichten. Nach meinem gewonnenen Spiel stand für mich erstmal eine Dopingkontrolle an.


Wie läuft eine Dopingkontrolle eigentlich ab?

Nachdem man das Spielfeld verlässt, wird man sofort von einem Kontrolleur abgefangen und darüber informiert, dass man zur Dopingkontrolle ausgewählt worden ist. Ab diesem Zeitpunkt wird man für keine Sekunde mehr aus den Augen gelassen. Der Kontrolleur verfolgt dich nun auf Schritt und Tritt. Im Kontrollraum angekommen, werden zunächst die Formalitäten geklärt. Auf gut deutsch „Schriftkram“. Spätestens dann sollte man trinken, trinken, trinken. Denn jeder weiß, der schon mal ein hartes Match gespielt hat, dass der Körper sich danach anfühlt wie „ne Sahara“. Bei mir hat es gestern „nur“ 70 Minuten gedauert bis ich endlich konnte. Aus vielen verschweißten Behälter darf man sich nun einen aussuchen, in den man sein Urin abgeben möchte. Jetzt kommt es zum unangenehmsten Teil der Dopin…

Teilnahmebedingungen Gewinnspiel 22.12.18-24.12.18

Teilnahme nur auf Instagram möglich Das Gewinnspiel findet vom 22.12.2018 bis einschließlich 24.12.2018 statt. Teilnehmen können alle Personen mit einem Mindestalter von 16 Jahren und einem ständigen Wohnsitz in Deutschland. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist umsonst und ohne jegliche Verpflichtung zum Kauf. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Ausgabe eines Ersatzgewinns. Gewinn kann von der ursprünglichen Beschreibung abweichen. 
TEILNAHME Die Teilnahme ist nur innerhalb der in der Gewinnspielbeschreibung genannten Frist auf der Instagramseite von Fabienne Deprez (https://www.instagram.com/fabiennedeprez/) möglich. 
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss jeder Teilnehmer dem Instagram Kanal @Fabiennedeprez folgen, den Post liken und unter dem Post kommentieren, warum gerade er den Babolat x-act pink Schläger verdient hat.
Das Gewinnspiel startet am 22.12.2018 um 14:00 Uhr und endet am 24.12.2018 um 21:00 Uhr.

GEWINN (unbesaiteter) signierter Babo…

Korea Open 2017

Leider lief es für mich in Seoul ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Ich bin von Beginn an gar nicht ins Spiel gekommen und konnte zu keinem Zeitpunkt das abrufen, was ich in den Trainingswochen vor dem Wettkampf gezeigt habe. Dementsprechend enttäuscht war ich nach dem Spiel. Nach der bitteren Niederlage konnte ich aber die Tage nutzen, um gute Trainingseinheiten zu absolvieren. An meine freien Nachmittag habe ich die Chance genutzt und bin auf den fünf höchsten Tower der Welt gefahren. Die Schönheit der Stadt, die vielen Hochhäuser und der Sonnenuntergang haben mich umgehauen. Eine der schönen Seiten des Leistungssports. Am Freitag morgen geht es dann für mich weiter nach Tokio :)